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Ratgeber Mbel beim Umzug abbauen und aufbauen

  

Sie wollen umziehen? Und Sie besitzen Möbel, die Sie in Ihr neues Zuhause mitnehmen wollen? Dann sollten Sie unseren nachfolgenden Ratgeber lesen, denn er verrät Ihnen alles Wissenswerte über das Abbauen und Aufbauen von Möbeln im Rahmen eines Umzugs.

 Gliederung – im Ratgeber Möbel für den Umzug abbauen und aufbauen erfahren Sie:
 

  1. Vorbereitungen - so vermeiden Sie Chaos und böse Überraschungen
    1.1. Das neue Heim und seine Einrichtung
    1.2. Umzugsunternehmen oder Eigenregie?
    1.3. Aussortierte Möbel
    1.4. Organisatorisches

  2. Möbel abbauen
    2.1. Weniger ist mehr
    2.2. Die richtige Demontage

  3. Möbeltransport
    3.1. Beladen
    3.2. Am Zielort

  4. Möbel aufbauen
    4.1.Timing
    4.2. Möbel korrekt montieren

  5. Checkliste Möbel beim Umzug abbauen und aufbauen
    5.1 Kostenloser Download Checkliste Möebel beim Umzug abbauen und aufbauen 

  6.  

1. Vorbereitungen - so vermeiden Sie Chaos und böse Überraschungen

Wenn ein Umzug ansteht, sollten Sie rechtzeitig mit der Planung aller Maßnahmen, Schritte und Tätigkeiten beginnen. Denn Vieles ist zu bedenken, und das schließt die vorhandenen Möbel - gegebenenfalls aus zwei Haushalten - mit ein.    

1.1. Das neue Heim und seine Einrichtung

Sie wollen einen Teil oder alle vorhandenen Möbel in Ihr neues Zuhause mitnehmen? Dann müssen Sie genau überlegen und prüfen, wo Sie die Möbel aufstellen können. Falls die neue Wohnung kleiner ist, wird das zwangsläufig zu Platzproblemen führen. Gibt es andere Raumzuschnitte, Erker, Nischen oder Dachschrägen? Denken Sie daran, Lichtquellen wie Fenster in Ihre Planung einzubeziehen. Verlassen Sie sich nicht auf Grundrisse, sondern nehmen Sie sich die Zeit und messen Sie jedes Zimmer aus. Skizzieren Sie anschließend  jeden Raum maßstabsgetreu auf einem großen Blatt. Dasselbe machen Sie mit jedem Möbelstück, das Sie mitnehmen wollen, und schneiden diese aus. Nun können Sie Ihre künftige Einrichtung optimal planen. Alternativ ist dies natürlich auch in digitaler Form mit einem kostenlosen Einrichtungsplaner möglich.    

1.2. Umzugsunternehmen oder Eigenregie?

Sie wissen jetzt, welche vorhandenen Möbel in die neue Wohnung transportiert werden müssen. Dazu kommt dann noch Ihr übriger Besitz. Je nach Umfang vorhandener Ressoucen (Helfer / Transportmittel / Zeit / Geld) kann es sinnvoll sein, ein Umzugsunternehmen mit ins Boot zu holen. Können Sie zuverlässig auf ausreichend helfende Hände zählen, auch wenn Sie in einen entfernteren Ort ziehen? Kann jemand einen Anhänger, Transporter oder gar LKW besteuern und fahren? Wie groß ist das Zeitfenster für das Räumen und ggf. Renovieren der alten Wohnung und wie schnell müssen Sie Ihre Wohnung eingerichtet haben - Stichwort Kleinkinder? Da Sie wie anfangs erwähnt den Aufwand abschätzen können, sind Sie jetzt in der Lage, Angebote von Umzugsdienstleistern einzuholen.    

1.3. Aussortierte Möbel

Es ist eher unwahrscheinlich, dass Sie wirklich alle Möbel in die künftige Wohnung mitnehmen. Daraus ergibt sich zwangsläufig die Frage, was mit den aussortierten Möbelstücken passieren soll - Sperrmüll oder Fremdnutzung lauten die Alternativen. Bei der ersten Option sollten Sie so planen, dass die Möbel zumindest zeitnah oder falls möglich sogar bereits einige Zeit vor dem Umzugstermin abgeholt oder weggebracht werden. 

Sind die Möbel zu gut für den Sperrmüll oder passen nicht zum Einrichtungsstil im Ihrerm neuen Zuhause, können Sie Familienmitglieder oder Freunde fragen. Natürlich ist ein Verkauf auf Flohmäkten bzw. online prinzipiell möglich, erfordert aber Zeit und Arbeit. Das gleiche gilt für den sog. Garagenverkauf. Vor allem aber lässt sich der Verkauf gebrauchter Möbel zeitlich nur schwer einschätzen! Darum sollten Sie auch eine Abgabe als Möbelspende in Erwägung ziehen.

1.4. Organisatorisches

Sie haben sich dafür entschieden, beim Umzug Ihrer gebrauchten Möbel auf eigene Ressourcen zurückzugreifen. Sorgen Sie dafür, dass ausreichend viele Helfer zum passenden Zeitpunkt am richtigen Ort sein werden. Nach Möglichkeit sollten sie handwerkliches Geschick mitbringen und in der Lage sein, schwere Stücke zu tragen.

Stellen Sie die für den Ab-/Aufbau und Transport von Möbeln notwendigen technischen Hilfsmittel bereit: Werkzeuge wie Akkuschrauber inkl. geladenem Ersatzakku und Bits, Schraubendreher, Schrauben- und Sechskantschlüssel, Wasserwaage, Maßband, Gummihammer etc.,Tüten für Kleinteile, Klebestreifen, Post-Its, Stifte. Ein gut sortierter Werkzeugkoffer deckt das Meiste ab.

Um die Möbel unbeschadet von A nch B zu transportieren, sollten Decken oder Ähnliches (z.B. Bettlaken) in ausreichender Anzahl und Größe vorhanden sein. Für besonders empfindliche Teile wie Glasböden können Sie auch Luftpolsterfolien verwenden. Gegebenenfalls benötigen Sie auch Spanngurte. Die Transportkapazität ist ein wichtiger Aspekt, der iim nächsten Kapitel von Bedeutung ist. Haben Sie Zugriff auf einen Anhänger, Transporter oder bestenfalls auf einen LKW und jemanden, der das Fahrzeug steuern kann?

Für den Möbelaufbau kann es nie falsch sein, die entsprechenden Montageanleitungen in der neuen Wohnung schnell zur Hand zu haben. Falls Ihnen diese nicht mehr vorliegen, sollten Sie einen Blick ins Internet werfen. Viele Hersteller bieten ihre Anleitungen zum kostenlosen Herunterladen an.    

 

2. Möbel abbauen

Bevor Sie und Ihre Helfer loslegen, ist ein wichtiger Punkt zu klären. Die Kernfrage, die es für jedes einzelne Möbelstück zu beantworten gilt, lautet: Muss das Möbel mühevoll zerlegt und wieder aufgebaut werden oder ist ein Umzug im Ganzen möglich?

2.1. Weniger ist mehr

Beim 6-türigen Kleiderschrank stellt sich die Frage des Umzugs in einem Stück nicht. Das sieht beim Vitrinenschrank, Bett oder Sideboard schon ganz anders aus. Es gilt der Grundsatz: Möglichst viele Möbel sollten in einem Stück transportiert werden!

Dazu sind m Vorfeld drei Fragen zu klären. 1. Passen die Möbel durch die Treppenhäuser, Flure und Türen in der alten und neuen Wohnung? Unbeding sorfältig ausmessen und sich vor Ort ein Bild machen. 2. Siind die Helfer in der Lage, schwere Möbel zu tragen? 3. Ist das Transportfahrzeug groß genug (bei der Fahrzeugwahl unbeding beachten - s. voriges Kapitel)?

Auch wenn Möbel nicht zerlegt werden, so müssen Sie alle nicht verschraubten Teile wie Regalböden, Haltestifte,, Kleiderstangen, Lattenroste etc. herausnehmen. Schbkästen, Türen und Kabel sind mit Klebeband sicher zu fixieren. Jedes Möbelstück, das im Ganzen umziehen kann, spart enorm viel Zeit und Mühe. Außerdem werden die Teile mit jedem Ab-/Aufbauen in Mitleidenschaft gezogen.

2.2. Die richtige Demontage

Bei jedem Umzug ist es notwendig, Möbel zu zerlegen. Sie haben alle erforderlichen Montageanleitungen - gut! Falls nicht, oder die Möbelkonstruktion sehr kompliziert ist, sollten Sie jeden einzelnen Schritt der Demontage mit dem Handy dokumentieren und aus mehreren Blickwinkeln reichlich Fotos machen. Nummerieren Sie jedes einzelne Teil mit einem Bleistift. Dazu kleben Sie Kreppband auf die Innenseite der einzelnen Möbelteile, das man problemlos und ohne Rückstände wieder entfernen kann.

Im ersten Schritt entfernen Sie lose Schubladen und Einlegeböden. Deren Position(slöcher) können Sie mit einen kleinen Stück Klebestreifen am einfachsten markieren. Bei großen Schränken nehmen Sie die Türen ab, wobei ein Helfer die Tür hält, während Sie die Scharniere am Schrank lösen. Achten Sie unbedingt darauf, die Befestigungsschrauben am Scharnier zu lösen und nicht die Justierschrauben. So haben Sie später beim Aufbau die Chance, die Türen ohne mühsames Einstellen montieren zu können.

Bei allen Möbeln gilt: abgebaut wird von oben nach unten! Also wird zunächst der Oberboden vorsichtig entfernt. dann lösen Sie die Rückwand, die häufig von hinten mit kleinen Nägeln oder Krampen befestig ist. Vergewissern Sie sich, dass kein Befestigungsmaterial mehr vorhanden ist, sonst drohen Verletzungen oder Beschädigungen. Bitte beachten Sie beim Ab-/Aufbauen, dass das Bodenteil aus Spanplatte besteht und für das Gewicht eines Menschen nicht ausgelgt ist. Ohne Rückwand verliert das Möbelstück seine Stabilität. Ab diesem Zeitpunkt müssen zwei Helfer das Möbel stützen, um ein seitliches Wegkippen zu verhindern. Lehnen Sie lange Teile wie Seitenwände vorsichtig an die Wand, nicht zu steil, damit sie nicht umfallen, und nicht zu schräg, damit sie nicht durchhängen oder brechen. Sind die Seitenteile entfernt, kann zum Schluss der Boden abgebaut werden.

Alle Kleinteile - Schrauben, Muttern, Stifte, Haken, Zapfen verpacken Sie für jedes Möbelstück in einer seperaten, beschrifteten Tüte und befestigen diese mit Klebestreifen an der Innenseite eines zum jeweiligen Möbel gehörenden Teils. Achten Sie beim Drehen von Schrauben und Schraubverbindungen stets darauf, Werkzeug in der richtigen Größe zu benutzen - beschäditgtes Befestigungsmaterial (z.B. ausgefranste Schraubenschlitze) macht eine stabile Montage unmöglich. In die Tüte mit Kleinteilen gehören auch überstehende Dingen wie Griffe und Schlüssel, die beim Transport andere Teile beschädigen können.

In gleicher Weise verfahren Sie mit Highboards, Regalen, Kommoden etc.    

 

3. Möbeltransport

Damit auch der Transport der zerlegten Möbel in das neue Zuhause reibungslos abläuft, sind einige Punkte vor allem im Hinblick auf das Vermeiden von Beschädigungen zu beachten.

3.1. Beladen

Gibt es beim Einrichten der Zimmer eine Priorität? Falls Sie z.B. mit einem Kleinkind umziehen, sollte das Kinderzimmer als erstes hergerichtet werden. Diese Möbelteile sind mit der ersten Fahrt zu tzransportiren und werden als letzte Fracht in das Fahrzeug verladen. 

Grundsätzlich wird empfohlen, die Teile eines Möbelstücks gruppiert zu transportieren. Schützen Sie jedes Möbelteil mit Decken gegen Beschädigungen und achten Sie beim Aufeinanderlegen und Voreinanderstellen darauf, dass durch das Eigengewicht oder das Gewicht anderer Teile kein Schaden entstehen kann - schwere Teile gehören noch unten, leichte können auf andere gelegt werden. Packen Sie die Teile beim Verladen in das Umzugsfahrzeug so, dass immer Vorderseiten gegen Vorderseiten sowie Rückseiten gegen Rückseiten stehen. Das minimiert das Risiko unschöner Kratzer.

Stichwort Ladungssicherung: Sorgen Sie dafür, dass die Teile vor Verrutschen oder Umkippen gesichert sind, zum Beispiel durch Spanngurte. Die Polizei nimmt das Thema mittlerweile sehr ernst und bei Verstößen drohen saftige Bußgelder. Außerdem führt eine beschädigte Schranktür den Weg nicht in die neue Wohnung, sondern direkt zur Müllkippe. 

3.2. Am Zielort

Jetzt zahlt es sich aus, die Teile der einzelnen Möbelstücke jeweils als Set transportiert zu haben. Die Helfer am neuen Wohnort können so ohne großes Nachfragen die Teile möbelstückweise in die dafür vorgesehenen Zimmer tragen. Sind ausreichend helfende Hände und Werkzeug vor Ort, sollte umgehend mit dem Aufbau der Möbel begonnen werden.

 

4. Möbel aufbauen

Sie sind auf der Zielgeraden und haben es fast geschafft! Alle zerlegten Möbel sind unbeschädigt in der neuen Wohnung angekommen und auf die richtigen Zimmer verteilt. Der finale Schritt kann jetzt beginnen - der Wiederaufbau.   

4.1. Timing

Wie schon erwähnt, haben die Kleinen und ihr neues Reich oberste Priorität. Denn Kinder finden sich im Umzugschaos nur schwer zurecht und stehen mitunter sogar im Weg. Darum haben Kinderbett, Kleiderschrank und Co. absoluten Vorrang vor allen anderen Möbeln. Eventuell steht aber auch das Homeoffice ganz weit oben auf der To Do-Liste, sofern ein Familienmitglied von Zuhause aus arbeitet.

Welches Möbelstück ansonsten zuerst aufgebaut wird, sollten Sie nach praktischen Gesichtspunkten festgelegen. Nach einem anstrengenden Umzug wollen Sie sicher nur sehr ungern auf Ihr bequemes Bett verzichten. Danach sind Kleiderschrank und Wohnzimmerschrank keine schlechte Wahl, um den Stapeln von Umzugskartons Herrr zu werden.und langsam aber stetig Ordnung in das Chaos zu bringen. Auch der aufgebaute Esszimmer-/Küchentisch zum Einnehmen der ersten Mahlzeit gibt Ihnen das Gefühl, im neuen Heim endlich angekommen zu sein. 

4.2. Möbel korrekt montieren

Mit den bereits angesprochenen Anleitungen oder Handyfotos sollte der Aufbau problemlos möglich sein. Als erstes überprüfen Sie alle Schraub- und Steckverbindungen. Gerade bei günstigen Möbeln zum Selbstbau können diese schon nach ein oder zwei Auf-/Abbauzyklen „ausgeleiert“ sein. Hat das Möbelstück schon mehrere Aufbauten hinter sich und die Holzdübel sitzen locker im Loch, hilft ein Klecks Holzleim, um die Stabilität wieder herzustellen. Aber Achtung: Ist der Leim erst einmal getrocknet, lässt sich das verklebte Teil nicht mehr lösen.

Gehen Sie beim Aufbauen grundsätzlich in umgekehrter Reihenfolge wie beim Abbau vor. Dafür benötigen Sie in etwa so viele helfende Hände wie beim Abbau. Legen Sie zunächst eine Unterlage zwischen Möbelstück und Boden. Kurzflorige große Teppiche sind hier perkekt, um Kratzer und Beschädigungen am Möbel und auf dem Fußboden zu vermeiden. Langflorige Teppichböden sind weinger zu empfehlen, da im hohen Flor schnell das eine oder andere Kleinteil verschwindet.

Das Möbelstück möglichst dicht an dem für ihn vorgesehenen Standort montieren. So sparen Sie sich das mühsame Bewegen des schweren Möbels. Eventuell empfiehlt es sich, das Möbelstück erst vollständig mit der Rückseite auf dem Boden liegend zusammenzubauen, bevor es dann fertig montiert aufgerichtet und zum vorgesehen Platz getragen wird. Achten Sie zu Beginn des Aufbaus darauf, dass die Möbelmutterstücke mit dem Schraubendreher in die richtige Position gedreht werden. Nur so fasst das Gewinde der Schraube oder der Bolzen richtig. Ziehen Sie alle Schrauben nach einigen Wochen nach. Steht das Möbelstück an seinem vorgesehenen Platz, sind zu guter letzt die Türen zu montieren und falls doch erforderlich neu zu justieren durch Drehen der entsprechenden Schrauben an den Türscharnieren.
 

5. Checkliste Möbel für den Umzug abbauen und aufbauen

Die wichtigsten Punkte für das richtige Abbauen und Aufbauen von Möbeln beim Umzug haben wir für Sie auf einer Checkliste zusammengefasst: 

  ohne Montageanleitung jeden Schritt dokumentieren (Handyfotos)

  Regalböden & Schubladen herausnehmen

  Positionslöcher mit Stück Klebestreifen markieren

  Möbel von oben nach unten aubbauen 

  alle Möbelteile nummerieren

  Kleinteile möbelstückweise in beschrifteten Tütchen sammeln

  bewegliche Möbelteile mit Klebeband fixieren

  Griffe & Schlüssel entfernen

  Teile Rücken an Rücken / Front an Front transportieren

  Teile möbelstückweise verladen

  Teile verpacken & sichern

  Möbel nach Priorität aufbauen   

5.1. Kostenloser Download Checkliste Möbel beim Umzug abbauen und aufbauen

Hier können Sie die Checkliste Möbel beim Umzug abbauen und aufbauen kostenlos herunterladen und anschließend ausdrucken.

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